2. Termin Baubegleitung

Heute hatten wir den zweiten Termin mit unserem Baubegleiter

Beim erstem Termin hat der Baubegleiter dem Bauleiter und dem Polier empfohlen die erste Steinreihe mit sogenannten „Kimmsteinen“ auszuführen. Diese sind schmaler als die eigentliche Wanddicke. Die zeite Reihe wird dann „nach außen versetzt“ aufgemauert. Vorteil wäre eine einfache Abdichtung, indem die Dichtungsebene des Kellers auf die erste Reihe Steine „hochgezogen“ werden kann. Besonders im Bereich bodentiefer Fenster ergeben sich daraus Vorteile.
Leider hat unser Bauunternehmen sich entschieden, dies nicht – wie empfohlen – umzusetzen, sondern es so auszuführen, wie sie es gewohnt sind. Sie haben wohl schlechte Erfahrungen mit schmäleren Kimmsteinen gemacht.

Entsprechend war unsere Stimmung etwas getrübt, da wir uns darauf verlassen hatten dass die Baufirma den Rat des Baubegleiters befolgt. Aber gut, wir haben da keinen Einfluss drauf.
Zitat des Baubegleiters: „Wenn das am Ende dicht ist und keine Probleme auftreten, dann passt das. Sie haben ein Haus bestellt, nicht die genaue Ausführung von Details.“ Also müssen wir das wohl so hinnehmen und hoffen dass alles dicht ist – wovon wir erstmal ausgehen.

Stattdessen wird ein besonderes, flexibles und wasserfestes Dichtungsband eingesetzt um den Übergang zwischen Kellerwand und erster Steinreihe abzudichten.

Andere Punkte:

  • Die Fuge zwischen Kellerdämmung und Sockel der Bodenplatte ist noch auszuschäumen.
  • Das blaue Gitter, welches auf dem Sockel sitzt, muss komplett mit Bitumen überstrichen sein und darf nicht mehr rausschauen. Ansonsten könnte es Feuchtigkeit ziehen und an die Wand bringen. Wird also nochmal überstrichen.
  • Vor dem Verfüllen soll der Müll aus den Gräben entfernt werden (davon gingen wir ohnehin aus).

Nächster Termin:

Den nächten Termin mit unserem Baubegleiter haben wir erst wieder, wenn der Rohbau steht und das Dach drauf ist (ggf. sogar schon mit eingebauten Fenstern?).

Erwartungen:

Unser Baubegleiter hat unseren Bauleiter hingewiesen, dass er auf dichte Mauern achtet – also die Stoßfugen abgedichtet sein sollen. Weiterhin hat er betont, dass für die Elektroinstallation luftdichte Dosen verwendet werden sollen.
Zitat unseres Bauleiters: „Klar, wir wollen ja den Blower-Door-Test bestehen.“

Was sonst noch war:

Die Filigrandecke liegt mittlerweite komplett drauf. Der Keller ist also jetzt als geschlossener Raum wahrnehmbar. Nochmal ein ganz anderes Gefühl!

Die fehlerhaft positionierten Bohrlöcher haben sich ebenfalls aufgeklärt. Der Bauleiter hat die falschen Maße an die Deckenfirma übermittelt. Das ist aber kein Problem, denn es wurden neue Löcher gebort und die falschen werden beim Gießen der Kellerdecke wieder verschlossen.

Fazit:
Insgesamt also ein zufriedenstellender Termin, nachdem wir erstmal die Tatsache mit den Kimmsteinen verdaut hatten.
Urteil unseres Baubegleiters: „Man sieht, dass die Baufirma Erfahrung hat und weiß was sie macht.“

der gesamte Keller ist mittlweile gedämmt
das „falsch“ positionierte Loch wird mit Beton geschlossen und ein neues wurde gebohrt
hier ist noch blaue Gittermatte zu sehen – das sollte mit Bitumen abgedichtet sein
hier sieht man „überschüssiges“ Gitter
auch auf der Nordseite sieht man noch blaues Gitter am Sockel – und Müll im Graben
neue Bohrlöcher an korrekter Position
Die Schalung für die Kellertreppe wird vorbereiter
hier wurde zuviel gedämmt – muss wieder freigeschnitten werden
Blick in den Kellerflur – jetzt mit Decke
die Hausecken wurden nochmal mit Bitumenanstrich versehen

1. Termin Baubegleitung

Heute Stand der erste Termin mit unserem Bausachverständigen an.

Kurz vor Baubeginn hatten wir uns entschieden, einen Bausachverständigen zwecks Baubegleitung zu engagieren.

Nicht aus Misstrauen gegen unsere Baufirma, sondern eher als unabhängige und un-voreingenommene Kontrollinstanz. So haben wir das auch mit unserem Bauleiter besprochen.
Schließlich geht es hier um unser Lebens-Projekt [abgesehen von unserem Sohn natürlich]. Da wollten wir einfach gaaanz sichergehen, dass alles korrekt ausgeführt und nach den aktuellen Regeln der Technik hergestellt wird.

Entsprechend aufgeregt waren wir beim ersten Termin mit unserem Baubegleiter. „Hoffentlich passt alles, damit der Beton morgen kommen kann.“

So lief der Termin ab:

  • Sichtkontrolle: Erdungsanschluss unter Bewährung
    -> Verbindungsklemmen sind zu ergänzen, eine Verrödelung reicht zwar aus – aber Verbinder sind besser
  • Bewährung ist nicht ganz ebenerdig (was nur schwer möglich ist)
    Dies ist nicht schlimm. Aber es muss eine 27er (?) Körnung für den Beton gewählt werden. Weiterhin soll sichergestellt werden, dass circa 3 cm Auffüllhöhe über der Bewährung eingehalten werden (Tradeoff zwischen Ausgleich und Festigkeit)
  • Bewährung liegt an einer Stelle auf Folie auf (bei Mehrzweckraum). Die Baufirma hebt die Bewährungsmatten nochmal an und legt Abstandshalter unter.
  • Abstandshalter für Bewährung ist nicht optiomal gewählt (U-Form statt O-Form). Ist aber unproblematisch.

Fazit: Alles Kleinigkeiten, welche keine großen Probleme darstellen. Unser Baubegleiter erläuterte uns das und informierte ebenfalls unseren Bauleiter sowie den Polier. Daraufhin wurde der Beton abgerufen.

Gepräch Baubegleitung, Bauleiter, Polier und Bauherren:

  • Kellerdämmung: Schnittkanten abdichten
  • Kellerdämmung: Vollflächig verkleben (je nach Boden-Situation – bei uns wahrscheinlich unnötig. Bodengutachten prüfen!)
  • Mauern: Erste Steinreihe im EG schmäler machen (30cm) und die Abdichtung vom KG „hochziehen“ über erste Steinreihe. Erst danach die 42er Ziegel einsetzen. Bringt Vorteile bei Abdichtung von Fenstern und Austritten.

Insgesamt war der Termin also erfreulich. Die Betonmischer können kommen!

Detailbild Bewährung Bodenplatte
Das innere unsere Bodenpaltte
Baustahl
Baustahl
Es wurden noch ein paar Unterlagen unter die Matten gelegt – jetzt passt der Abstand
Bauleiter und Bauherr sind gespannt auf den Bericht des Baubegleiters