Heute hatten wir den zweiten Termin mit unserem Baubegleiter
Beim erstem Termin hat der Baubegleiter dem Bauleiter und dem Polier empfohlen die erste Steinreihe mit sogenannten „Kimmsteinen“ auszuführen. Diese sind schmaler als die eigentliche Wanddicke. Die zeite Reihe wird dann „nach außen versetzt“ aufgemauert. Vorteil wäre eine einfache Abdichtung, indem die Dichtungsebene des Kellers auf die erste Reihe Steine „hochgezogen“ werden kann. Besonders im Bereich bodentiefer Fenster ergeben sich daraus Vorteile.
Leider hat unser Bauunternehmen sich entschieden, dies nicht – wie empfohlen – umzusetzen, sondern es so auszuführen, wie sie es gewohnt sind. Sie haben wohl schlechte Erfahrungen mit schmäleren Kimmsteinen gemacht.
Entsprechend war unsere Stimmung etwas getrübt, da wir uns darauf verlassen hatten dass die Baufirma den Rat des Baubegleiters befolgt. Aber gut, wir haben da keinen Einfluss drauf.
Zitat des Baubegleiters: „Wenn das am Ende dicht ist und keine Probleme auftreten, dann passt das. Sie haben ein Haus bestellt, nicht die genaue Ausführung von Details.“ Also müssen wir das wohl so hinnehmen und hoffen dass alles dicht ist – wovon wir erstmal ausgehen.
Stattdessen wird ein besonderes, flexibles und wasserfestes Dichtungsband eingesetzt um den Übergang zwischen Kellerwand und erster Steinreihe abzudichten.
Andere Punkte:
- Die Fuge zwischen Kellerdämmung und Sockel der Bodenplatte ist noch auszuschäumen.
- Das blaue Gitter, welches auf dem Sockel sitzt, muss komplett mit Bitumen überstrichen sein und darf nicht mehr rausschauen. Ansonsten könnte es Feuchtigkeit ziehen und an die Wand bringen. Wird also nochmal überstrichen.
- Vor dem Verfüllen soll der Müll aus den Gräben entfernt werden (davon gingen wir ohnehin aus).
Nächster Termin:
Den nächten Termin mit unserem Baubegleiter haben wir erst wieder, wenn der Rohbau steht und das Dach drauf ist (ggf. sogar schon mit eingebauten Fenstern?).
Erwartungen:
Unser Baubegleiter hat unseren Bauleiter hingewiesen, dass er auf dichte Mauern achtet – also die Stoßfugen abgedichtet sein sollen. Weiterhin hat er betont, dass für die Elektroinstallation luftdichte Dosen verwendet werden sollen.
Zitat unseres Bauleiters: „Klar, wir wollen ja den Blower-Door-Test bestehen.“
Was sonst noch war:
Die Filigrandecke liegt mittlerweite komplett drauf. Der Keller ist also jetzt als geschlossener Raum wahrnehmbar. Nochmal ein ganz anderes Gefühl!
Die fehlerhaft positionierten Bohrlöcher haben sich ebenfalls aufgeklärt. Der Bauleiter hat die falschen Maße an die Deckenfirma übermittelt. Das ist aber kein Problem, denn es wurden neue Löcher gebort und die falschen werden beim Gießen der Kellerdecke wieder verschlossen.
Fazit:
Insgesamt also ein zufriedenstellender Termin, nachdem wir erstmal die Tatsache mit den Kimmsteinen verdaut hatten.
Urteil unseres Baubegleiters: „Man sieht, dass die Baufirma Erfahrung hat und weiß was sie macht.“
















