Die Kellerdecke wurde betoniert

Ein weiterer Meilenstein ist geschafft: Die Kellerdecke wurde heute betoniert.

Detailbild
Blick auf die Kellerdecke
Die Einfahrt wurde weiter geschottert
in der Abendsonne trocknen
Trocknen in der Abendsonne
Trocknen in der Abendsonne

Der Elektriker war da

Heute war der Elektriker auf unserer Baustelle. Gestern Abend hatte ich noch alles vorbereitet und in jedem Raum einen Plan aufgehängt, wo welcher Auslass gebohrt werden soll und wie die Elektroausstattung der Kellerräume geplant ist. Sicher ist sicher!

Reichlich Leerrohre sind das 🙂

Leerrohre in der Kellerdecke
Leerrohre in der Kellerdecke – das blaue sind Betondosen
da gehen sie runter
und hier kommen sie raus – über dem Schaltschrank
die Schalung für die Treppe wächst auch langsam
Fundamente für die Terrasse und Hausanschlüsse wurden erstellt
Fundament für die Garage wurde gemauert

Der Keller wird eingepackt

Die erste Bahn „Noppenfolie“ wurde angebracht. Dies ist eine „wasserführende“ Ebene, welche das Wasser von der Kellerdämmung und – Wand ableiten soll. Jedenfalls wenn ich es richtig verstanden habe.

An der Hausecke im Nord-Osten (bei der Haustür) gefällt mir die Lage der Plane nicht. Auch dass man immernoch das blaue Gitter sieht. Nach Rücksprache mit unserem Bauleiter wird beides morgen ausgebessert/nachgearbeitet.

Für meinen Geschmack liegt auch noch zuviel Müll im Graben. Ein paar Sachen habe ich selbst rausgeworfen. Den Rest soll die Baufirma vor dem Verfüllen noch beseitigen.

die ersten Bahnen Noppenfolie sind dran
West-Ansicht
Westseite – unter der späteren Terrasse
Nordseite, bei Haustür – mit dieser Ecke bin ich unzufrieden. Da muss nochmal nachgebessert werden.
Das muss nochmal nachgearbeitet werden.

2. Termin Baubegleitung

Heute hatten wir den zweiten Termin mit unserem Baubegleiter

Beim erstem Termin hat der Baubegleiter dem Bauleiter und dem Polier empfohlen die erste Steinreihe mit sogenannten „Kimmsteinen“ auszuführen. Diese sind schmaler als die eigentliche Wanddicke. Die zeite Reihe wird dann „nach außen versetzt“ aufgemauert. Vorteil wäre eine einfache Abdichtung, indem die Dichtungsebene des Kellers auf die erste Reihe Steine „hochgezogen“ werden kann. Besonders im Bereich bodentiefer Fenster ergeben sich daraus Vorteile.
Leider hat unser Bauunternehmen sich entschieden, dies nicht – wie empfohlen – umzusetzen, sondern es so auszuführen, wie sie es gewohnt sind. Sie haben wohl schlechte Erfahrungen mit schmäleren Kimmsteinen gemacht.

Entsprechend war unsere Stimmung etwas getrübt, da wir uns darauf verlassen hatten dass die Baufirma den Rat des Baubegleiters befolgt. Aber gut, wir haben da keinen Einfluss drauf.
Zitat des Baubegleiters: „Wenn das am Ende dicht ist und keine Probleme auftreten, dann passt das. Sie haben ein Haus bestellt, nicht die genaue Ausführung von Details.“ Also müssen wir das wohl so hinnehmen und hoffen dass alles dicht ist – wovon wir erstmal ausgehen.

Stattdessen wird ein besonderes, flexibles und wasserfestes Dichtungsband eingesetzt um den Übergang zwischen Kellerwand und erster Steinreihe abzudichten.

Andere Punkte:

  • Die Fuge zwischen Kellerdämmung und Sockel der Bodenplatte ist noch auszuschäumen.
  • Das blaue Gitter, welches auf dem Sockel sitzt, muss komplett mit Bitumen überstrichen sein und darf nicht mehr rausschauen. Ansonsten könnte es Feuchtigkeit ziehen und an die Wand bringen. Wird also nochmal überstrichen.
  • Vor dem Verfüllen soll der Müll aus den Gräben entfernt werden (davon gingen wir ohnehin aus).

Nächster Termin:

Den nächten Termin mit unserem Baubegleiter haben wir erst wieder, wenn der Rohbau steht und das Dach drauf ist (ggf. sogar schon mit eingebauten Fenstern?).

Erwartungen:

Unser Baubegleiter hat unseren Bauleiter hingewiesen, dass er auf dichte Mauern achtet – also die Stoßfugen abgedichtet sein sollen. Weiterhin hat er betont, dass für die Elektroinstallation luftdichte Dosen verwendet werden sollen.
Zitat unseres Bauleiters: „Klar, wir wollen ja den Blower-Door-Test bestehen.“

Was sonst noch war:

Die Filigrandecke liegt mittlerweite komplett drauf. Der Keller ist also jetzt als geschlossener Raum wahrnehmbar. Nochmal ein ganz anderes Gefühl!

Die fehlerhaft positionierten Bohrlöcher haben sich ebenfalls aufgeklärt. Der Bauleiter hat die falschen Maße an die Deckenfirma übermittelt. Das ist aber kein Problem, denn es wurden neue Löcher gebort und die falschen werden beim Gießen der Kellerdecke wieder verschlossen.

Fazit:
Insgesamt also ein zufriedenstellender Termin, nachdem wir erstmal die Tatsache mit den Kimmsteinen verdaut hatten.
Urteil unseres Baubegleiters: „Man sieht, dass die Baufirma Erfahrung hat und weiß was sie macht.“

der gesamte Keller ist mittlweile gedämmt
das „falsch“ positionierte Loch wird mit Beton geschlossen und ein neues wurde gebohrt
hier ist noch blaue Gittermatte zu sehen – das sollte mit Bitumen abgedichtet sein
hier sieht man „überschüssiges“ Gitter
auch auf der Nordseite sieht man noch blaues Gitter am Sockel – und Müll im Graben
neue Bohrlöcher an korrekter Position
Die Schalung für die Kellertreppe wird vorbereiter
hier wurde zuviel gedämmt – muss wieder freigeschnitten werden
Blick in den Kellerflur – jetzt mit Decke
die Hausecken wurden nochmal mit Bitumenanstrich versehen

Wasser im Keller

Beim Sonntagsausflug zu Baustelle haben wir auch mal einen Abstecher in den Keller gemacht. Durch den Regen der letzten Tage steht alles etwa 8cm unter Wasser. Erstmal ein kleiner Schock – aber klar, da wir keinen Kanalanschluss im Keller haben (Kanal lag 30cm zu hoch dafür und wir mussten einen Pumpschacht setzen), kann das Wasser nicht abfließen.

Baufirma und Baubegleiter versicherten uns dass dies kein Problem sei.

Man kann es sogar positiv sehen: Der Keller ist wirklich wasserdicht 🙂

Und noch ein Vorteil: Man sieht dass die Abdichtung zwischen der ersten und zweiten Steinreihe funktioniert. Die Feuchtigkeit wird nicht in die obenliegenden Steine gesaugt.

Also: Gummistiefel an und runter ins kühle Nass…

Unten angekommen, haben wir auch die bereits liegenden Teile der Filigrandecke in Augeschein genommen. Dabei viel uns auf, dass die Position des Lüftungsventils im Hobbyraum (Bohrungen bereits im Werk hergestellt) nicht an der von uns gewünschten Stellen lag. Das müssen wir nochmal mit der Baufirma besprechen.

Daufsicht auf den gefluteten Keller – die ersten Filigrandecken liegen schon
Kellerflur
Technik- und Hauswirtschaftsraum – man sieht den Deckel vom Pumpenschacht
Kellerflur
unser Mehrzweckraum

Schwarze Wanne und Kellerdämmung

Mittlerweile wurde unser Keller mit Bitumenanstrich versehen und hat die erste Reihe Dämmplatten erhalten.

der Keller als „schwarze Wanne“ mit den erstem Dämmplatten
Westseite – unter der Terrasse
die Nordseite hat schon mehr Dämmung erhalten
ein paar Luftblasen sind mir aufgefallen – diese werden nochmal ausgebessert

Keller-Innenwände Teil 1

Heute war unser Bautrupp wieder fleißig. Das stehende Wasser wurde abgepumpt und mit dem Mauern der Keller-Innenwände begonnen. Sie sind sogar schon fast fertig.

Keller-Innenwände werden gemauert
Keller-Innenwände halb fertig

Es schneit nochmal

Pünktlich zum April kommt ein Wetter-Umschwung. Vorbei mit Sonnenschein – der Winter gibt nochmal ein kurzes Gastspiel. Das Schmelzwasser lässt den Pegel im Keller steigen. Das wird wohl morgen abgepumpt werden müssen.

Schnee und Schmelzwasser
Ein paar cm hat sich das Wasser schon aufgestaut