Ein weiterer Meilenstein ist geschafft: Die Kellerdecke wurde heute betoniert.







Bautagebuch von Carolin und Sebastian
Heute war der Elektriker auf unserer Baustelle. Gestern Abend hatte ich noch alles vorbereitet und in jedem Raum einen Plan aufgehängt, wo welcher Auslass gebohrt werden soll und wie die Elektroausstattung der Kellerräume geplant ist. Sicher ist sicher!
Reichlich Leerrohre sind das 🙂







Die erste Bahn „Noppenfolie“ wurde angebracht. Dies ist eine „wasserführende“ Ebene, welche das Wasser von der Kellerdämmung und – Wand ableiten soll. Jedenfalls wenn ich es richtig verstanden habe.
An der Hausecke im Nord-Osten (bei der Haustür) gefällt mir die Lage der Plane nicht. Auch dass man immernoch das blaue Gitter sieht. Nach Rücksprache mit unserem Bauleiter wird beides morgen ausgebessert/nachgearbeitet.
Für meinen Geschmack liegt auch noch zuviel Müll im Graben. Ein paar Sachen habe ich selbst rausgeworfen. Den Rest soll die Baufirma vor dem Verfüllen noch beseitigen.





Heute hatten wir den zweiten Termin mit unserem Baubegleiter
Beim erstem Termin hat der Baubegleiter dem Bauleiter und dem Polier empfohlen die erste Steinreihe mit sogenannten „Kimmsteinen“ auszuführen. Diese sind schmaler als die eigentliche Wanddicke. Die zeite Reihe wird dann „nach außen versetzt“ aufgemauert. Vorteil wäre eine einfache Abdichtung, indem die Dichtungsebene des Kellers auf die erste Reihe Steine „hochgezogen“ werden kann. Besonders im Bereich bodentiefer Fenster ergeben sich daraus Vorteile.
Leider hat unser Bauunternehmen sich entschieden, dies nicht – wie empfohlen – umzusetzen, sondern es so auszuführen, wie sie es gewohnt sind. Sie haben wohl schlechte Erfahrungen mit schmäleren Kimmsteinen gemacht.
Entsprechend war unsere Stimmung etwas getrübt, da wir uns darauf verlassen hatten dass die Baufirma den Rat des Baubegleiters befolgt. Aber gut, wir haben da keinen Einfluss drauf.
Zitat des Baubegleiters: „Wenn das am Ende dicht ist und keine Probleme auftreten, dann passt das. Sie haben ein Haus bestellt, nicht die genaue Ausführung von Details.“ Also müssen wir das wohl so hinnehmen und hoffen dass alles dicht ist – wovon wir erstmal ausgehen.
Stattdessen wird ein besonderes, flexibles und wasserfestes Dichtungsband eingesetzt um den Übergang zwischen Kellerwand und erster Steinreihe abzudichten.
Andere Punkte:
Nächster Termin:
Den nächten Termin mit unserem Baubegleiter haben wir erst wieder, wenn der Rohbau steht und das Dach drauf ist (ggf. sogar schon mit eingebauten Fenstern?).
Erwartungen:
Unser Baubegleiter hat unseren Bauleiter hingewiesen, dass er auf dichte Mauern achtet – also die Stoßfugen abgedichtet sein sollen. Weiterhin hat er betont, dass für die Elektroinstallation luftdichte Dosen verwendet werden sollen.
Zitat unseres Bauleiters: „Klar, wir wollen ja den Blower-Door-Test bestehen.“
Was sonst noch war:
Die Filigrandecke liegt mittlerweite komplett drauf. Der Keller ist also jetzt als geschlossener Raum wahrnehmbar. Nochmal ein ganz anderes Gefühl!
Die fehlerhaft positionierten Bohrlöcher haben sich ebenfalls aufgeklärt. Der Bauleiter hat die falschen Maße an die Deckenfirma übermittelt. Das ist aber kein Problem, denn es wurden neue Löcher gebort und die falschen werden beim Gießen der Kellerdecke wieder verschlossen.
Fazit:
Insgesamt also ein zufriedenstellender Termin, nachdem wir erstmal die Tatsache mit den Kimmsteinen verdaut hatten.
Urteil unseres Baubegleiters: „Man sieht, dass die Baufirma Erfahrung hat und weiß was sie macht.“










Beim Sonntagsausflug zu Baustelle haben wir auch mal einen Abstecher in den Keller gemacht. Durch den Regen der letzten Tage steht alles etwa 8cm unter Wasser. Erstmal ein kleiner Schock – aber klar, da wir keinen Kanalanschluss im Keller haben (Kanal lag 30cm zu hoch dafür und wir mussten einen Pumpschacht setzen), kann das Wasser nicht abfließen.
Baufirma und Baubegleiter versicherten uns dass dies kein Problem sei.
Man kann es sogar positiv sehen: Der Keller ist wirklich wasserdicht 🙂
Und noch ein Vorteil: Man sieht dass die Abdichtung zwischen der ersten und zweiten Steinreihe funktioniert. Die Feuchtigkeit wird nicht in die obenliegenden Steine gesaugt.
Also: Gummistiefel an und runter ins kühle Nass…
Unten angekommen, haben wir auch die bereits liegenden Teile der Filigrandecke in Augeschein genommen. Dabei viel uns auf, dass die Position des Lüftungsventils im Hobbyraum (Bohrungen bereits im Werk hergestellt) nicht an der von uns gewünschten Stellen lag. Das müssen wir nochmal mit der Baufirma besprechen.





Mittlerweile wurde unser Keller mit Bitumenanstrich versehen und hat die erste Reihe Dämmplatten erhalten.




