Leerrohre in Wände schlitzen

Wie bereits geschrieben, haben wir in der OG-Decke einige zusätzliche Leerrohre installiert. Diese wollen wir nun innerhalb der Wände entsprechend verlängern und in Unterputz-Dosen enden lassen.

Dazu habe ich begonnen mit der Flex entsprechende Schlitze parallel in die Wände zu schneiden. Dabei gilt es die Vorschriften zu Installationszonen zu beachten.

Anschließend wurde der Steg zwischen den Schnitten per Hammer und Meisel entfernt.

Danach wurden die Rohre den Schlitzen mit Nägeln/Stahl verklemmt bzw. fixiert.

Zum Abschluss habe ich die entstandenen Schlitze wieder sorgfältig mit Mörtel verschlossen.

Schlitzen und fixieren
Schlitze wurden wieder mit Mörtel verschlossen

Baustellen Impressionen

Außenansicht – Einfahrt
Fundament für Garage
Haustür
Hinter-Ansicht unseres Rohbaus
Flur
Treppe ins OG
Schlafzimmer
Arbeitszimmer
Betontreppe mit Podest
Esszimmer
Blick zur Küche
Gegenansicht
Gerüst-Panorama
Blick durch OG-Flur
Blick ins Arbeitszimmer

Die Obergeschoss-Decke wird aufgelegt

Die OG-Decke wurde teilweise aufgelegt und man bekommt nun ein Gefühl für die Räume.

Außenansicht
Kinderzimmer
Badezimmer
Arbeitszimmer
Ausblick Kinderzimmer
Bauerherr freut sich über den Fortschritt
die Dosen warten auf die Verrohrung durch den Elektriker
die Schalung für unsere Betontreppe

Mauern Obergeschoss

Unser Obergeschoss entsteht langsam und man kann bereit erste Zimmer sowie Fenster erkennen.

Sieht etwas chaotisch aus auf unserer Baustelle
Das wird mal der Ausblick aus dem Kinderzimmer
Ecke Arbeitszimmer
Ausblick Arbeitszimmer Nord-West
Ausblick Arbeitszimmer Süd-West

Innenwände Erdgeschoss

De Innenwände des Erdgeschosses sind nun fertig gemauert. Es wurden zwei Betonsäulen gegossen, welche die beiden Unterzüge (Stahlträger in Decke) aufnehmen sollen.

Außerdem wurde das Gerüst mittlerweile gestellt.

Blick über Wohn-/Essbereich
Blick über Küche

Ortstermin

Heute fand der Ortstermin auf unserer Baustelle statt, bei welchem das Mauerwerk gesichtet werden soll.

Vor Ort waren:
– Bauleiter
– Chef der Baufirma
– Energieberater/Vertreter des Ziegelherstellers
– Bausachverständiger/Baubegleitung
– wir

Das Mauerwerk wurde inspiziert und Meinungen ausgetauscht. Der verwendete Ziegel ist nicht sonderlich genau und macht Probleme. Unabhängig davon, ist die Ausführung des Mauerwerks aber definitiv nicht nach Norm. Dies haben Bauleiter und Chef bestätigt.

Ein Rückbau ist allerdings nicht nötig und wäre unverhältnismäßig.

Statisch sieht keiner der beteiligten Gesprächspartner ein Problem. Insbesondere nicht durch die Dicke des Steines (42,5cm).

Um späterer Rissbildung entgegenzuwirken, soll innen wie außen ein Gewebe in den Putz eingespachtelt werden. Dieses Gewebe soll die entstehenden Risse im Mauerwerk abfangen.

Im Anschluss habe ich mich mit dem Bauleiter ausgesprochen. Er wird künftig genauer auf die Arbeit des Maurertrupps schauen.

Insgesamt war es ein guter Termin und es kann weitergehen.

Baustopp

Wir haben das Mauerwerk bemängelt (besonders Nordost-Wand, aber auch die anderen). Daraufhin hat uns der Bauleiter mitgeteilt dass die Baustelle jetzt erstmal ruhen wird.

Unsere Bitte nach einem Ortstermin heute konnte nicht erfüllt werden. Stattdessen sollen wir uns zu Beginn der nächsten Woche auf der Baustelle treffen und darüber sprechen.

Der Bauleiter teilte uns mit, dass er sich noch in die Norm einlesen müsse. Entsprechend geschockt sind wir gerade. Unserer Meinung nach sollte ein Bauleiter die Normen halbwegs drauf haben.

Wir als Laien konnten aus der DIN EN 1996 herauslesen dass Stoßfugen „bis zu 50mm vereinzelt zu tolerieren“ sind. Ab 5mm sind Stoßfugen zu vermörteln und bei größeren Stoßfugen ist ein Stückchen Ziegel einzufügen.

Bezüglich Überbindemaß (Versatz der Steine zwischen den Reihen) besagt die Norm, dass diese mindestens 40% der Steinhöhe betragen soll.

Der Hersteller unserer Ziegel gibt das Überbindemaß in seinen Verarbeitungshinweisen mit 95mm an.

An unseren Wänden finden sich reichlich Stellen mit 45mm bis zu 75mm. Ganz klar nicht innerhalb der Vorgabe der Norm.

Da wir mit der Antwort des Bauleiters nicht zufrieden waren, habe ich den Chef der Baufirma um Rückruf gebeten. Diese erfolgte im Laufe des Vormittags. Er zeigte sich verständnisvoll aber er müsse auch sein Team in Schutz nehmen.

Die Ziegel seien nunmal sehr unterschiedlich und im Bereich der Pfeiler ginge es nicht anders.

Der Ortstermin mit Bauleiter und Energieberater solle zeigen was Sache ist und notfalls muss nachgebessert oder sogar rückgebaut werden.

Wir werden zu diesem Termin unseren Baubegleiter hinzuziehen. Das wird ein spannender Termin. Leider müssen wir noch das ganze Wochenende überstehen und uns Gedanken machen.

Unser Vertrauen in den Bauleiter ist mittlerweile leider komplett dahin! Sorgloses Bauen durch Schlüsselfertigbau hatten wir uns jedenfalls anders vorgestellt.

Wir sind heute nochmal alle uns bekannten Rohbauten der Baufirma abgefahren und haben diese genau inspiziert weil wir dachten, wir wären vielleicht zu kritisch oder hätten uns getäuscht – alle Häuser sehen deutlich besser aus was das Mauerwerk betrifft.

Eckausbildung mit halbem Anfänger – inklusive Stoßfuge
Eckausbildung
Eck-Ansicht
Überbindemaße
Ecke Eingangsbereich
Wand von innen
Stoßfugen und Überbindemaß

https://www.ziegelwerk-englert.de/fileadmin/pdf/service-downloads/seminare/2014/2-gebrauchstauglichkeit_drfigge.pdf

Die ersten Steine stehen schon

Die erste Reihe Ziegelsteine wurde heute gemauert. Die Außentreppe und die Kellertreppe wurde heute ebenfalls betoniert. Die Terrasse wurde fürs Betonieren vorbereitet. Es geht voran.

die erste Reihe Steine an der Nordost-Wand
Erste Steine des Eckpfeilers – die Mörtelfuge wirkt komisch
Die Eingangstreppe wurde gegossen

Wasser im Keller

Beim Sonntagsausflug zu Baustelle haben wir auch mal einen Abstecher in den Keller gemacht. Durch den Regen der letzten Tage steht alles etwa 8cm unter Wasser. Erstmal ein kleiner Schock – aber klar, da wir keinen Kanalanschluss im Keller haben (Kanal lag 30cm zu hoch dafür und wir mussten einen Pumpschacht setzen), kann das Wasser nicht abfließen.

Baufirma und Baubegleiter versicherten uns dass dies kein Problem sei.

Man kann es sogar positiv sehen: Der Keller ist wirklich wasserdicht 🙂

Und noch ein Vorteil: Man sieht dass die Abdichtung zwischen der ersten und zweiten Steinreihe funktioniert. Die Feuchtigkeit wird nicht in die obenliegenden Steine gesaugt.

Also: Gummistiefel an und runter ins kühle Nass…

Unten angekommen, haben wir auch die bereits liegenden Teile der Filigrandecke in Augeschein genommen. Dabei viel uns auf, dass die Position des Lüftungsventils im Hobbyraum (Bohrungen bereits im Werk hergestellt) nicht an der von uns gewünschten Stellen lag. Das müssen wir nochmal mit der Baufirma besprechen.

Daufsicht auf den gefluteten Keller – die ersten Filigrandecken liegen schon
Kellerflur
Technik- und Hauswirtschaftsraum – man sieht den Deckel vom Pumpenschacht
Kellerflur
unser Mehrzweckraum